Steuervorteile nutzen

 

Beauftragen Sie einen externen Dienstleister, z.B. Alltagshelfer-Landsberg, können Sie i.d.R. 20% Ihrer Aufwendungen als Zuschuss vom Finanzamt erhalten und zwar jährlich bis zu EURO 4.000,-. Diesen "Zuschuss" können Sie direkt von Ihrer Steuerschuld abziehen.
Die Kosten, die Ihnen durch haushaltsnahe Dienstleistungen entstehen, senken also nicht Ihr zu versteuerndes Einkommen, sondern direkt Ihre Steuerschuld.

 

Mit dem Gesetz zur Förderung von Familien und haushaltsnahen Dienstleistungen wurde die Förderung für alle haushaltsnahen Dienstleistungen, einschließlich Betreuungs- oder Pflegeleistungen deutlich ausgeweitet.

 

Es sind Leistungen der hauswirtschaftlichen Versorgung, also beispielsweise Reinigung der Wohnung/Haus, Rasen mähen, Fenster putzen, bügeln, einkaufen, etc. begünstigt.

Auch Pflege- und Betreuungsleistungen zählen zu den haushaltsnahen Dienstleistungen (§ 35a Abs.EStG). Es ist kein besonderer Nachweis mehr für die Pflegebedürftigkeit oder die eingeschränkte Alltagskompetenz des Leistungsempfängers zu erbringen.

Es reicht somit aus, wenn Dienstleistungen zur allgemeinen Betreuung oder zur Grundpflege, d.h. zur unmittelbaren Pflege am Menschen (Körperpflege, Ernährung und Mobilität) in Anspruch genommen werden, und zwar auch dann, wenn der zu betreuende Angehörige keiner Pflegestufe zugeordnet ist, weil z.B. überwiegend Betreuungsleistungen benötigt werden oder der Grundpflegebedarf unterhalb der Pflegestufe I liegt.

 

Um in den Genuss des Zuschusses zu gelangen, benötigt der Steuerpflichtige für die erbrachten Leistungen eine steuerlich anerkannte Rechnung mit Ausweis der begünstigen Dienstleistungen und muss diese per Überweisung bargeldlos gezahlt haben. Barzahlung wird nicht vom Finanzamt akzeptiert. Auch nicht mit offizieller Quittung!